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Die Mpu

Die MPU§ 3 der StVG (Straßenverkehrsgesetz) regelt die Entziehung einer Fahrerlaubnis. In § 2 der StVG werden die Allgemeinheiten zur Erlangung eines Führerscheins geregelt. Zum Führen eines Fahrzeugs muss sichergestellt sein, dass sich der Bewerber hierzu eignet. Im Fall eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetzes geht der Gesetzgeber von einer Nichteignung aus. Aus diesem Grund soll eine MPU genau diesen Umstand klären, ob der Fahrer geeignet ist, ein Fahrzeug zu führen, oder ob dieser lieber kein Fahrzeug im Straßenverkehr lenken sollte.

Die MPU stellt eine psychologische Testmethode dar, welche auf psychologischer Art und Weise die „Gedanken“ des Fahrers durchleuchten soll. Es gibt Menschen, die der MPU völlige Willkür vorwerfen. Die darin gestellten Fragen seien aushorchend und würden das gesamte Privatleben durchleuchten. Die MPU ist jedoch anlassbezogen und folgt nur den gewünschten Fragethemen über das für das Straßenverkehrsamt relevante Verhalten im Straßenverkehr. Es herrschen Gerüchte, dass die MPU unlösbar sei und die Aufgaben mit absichtlichen „Fallen“ bestückt wären.

Dies stellen meistens MPU-Mythen dar. Die MPU hält sich an die bundesweit einheitlichen Beurteilungsmaßstäbe gebunden, so dass Einheitsdiagnosen wohl kaum erstellt werden können, weiter wird die MPU personenbezogen durchgeführt und individuell auf den Tatbestand angeglichen und nicht, wie viel behauptet, in einheitlicher Form mit festgelegten Fragen durchgeführt. Auch wenn man jahrelang unfallfrei und ohne jegliche Vergehen im Straßenverkehr unterwegs war, stellt dieser Umstand keinen Vorteil dar, wenn man nun in die Situation kommt, eine MPU durchführen lassen zu müssen. Es wird die gegenwärtige Kompetenz zum Führen eines Fahrzeugs getestet und nicht die der Vergangenheit. Es soll schließlich in Zukunft sichergestellt sein, dass das Führen eines Fahrzeugs keine Gefährdung für Dritte darstellt.